„Deutschland-Monitor 2025“: Warum der Osten mehr politische Unterstützung braucht
Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (SPD), fordert nach den Ergebnissen des „Deutschland-Monitors 2025“ über Einstellungen zur D…
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Fakten
- Der Osten Deutschlands benötigt mehr politische Unterstützung
- Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser, fordert ein stärkeres politisches Engagement für strukturschwache Regionen
- Der Zusammenhang zwischen populistischen Einstellungen und Strukturschwäche vieler Regionen, insbesondere im Osten, ist offensichtlich
- Die Ziel der schwar-roten Bundesregierung ist es, die strukturellen Unterschiede zwischen Ost und West zu überwinden und gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen
- Ostdeutschland hinkt bei den Einkommen weiter hinterher als Westdeutschland
- Die Vermögensverteilung in Deutschland muss gerechter werden
- Der Anteil Ostdeutscher in Führungspositionen muss steigen
- Elisabeth Kaiser strebt das zumindest für die Bundesbehörden an
- Der demografische Faktor wurde zu lange zu wenig betrachtet worden und hat Folgen für Unternehmensentwicklungen und -entscheidungen
- Die Unterschiede in den Einstellungen zwischen Ost- und Westdeutschland sind nicht so groß wie oft vermutet wird
- 23 Prozent der Befragten sind offen für gesellschaftlichen Wandel und nähmen diesen als Chance wahr
- 26 Prozent sah Wandel als teils gut, teils schlecht an
- 26 Prozent äußerten sich eindeutig kritisch und verwiesen vor allem auf Risiken
- Die Rückschau auf die Wiedervereinigung deutlich positiver erscheint als der Blick in die Zukunft
- Wer viele Transformationen erlebt hat, ist veränderungsmüde
- Das Gefühl, abgehängt zu sein, hat einen objektiven Anhaltspunkt
- 98 Prozent der Befragten begrüßten die Idee der Demokratie
- Doch nur 60 Prozent sind zufrieden mit ihrem Funktionieren
- Die Akzeptanz zentraler Institutionen hat unterdessen abgenommen
- Das Bundesverfassungsgericht und die jeweiligen kommunalen Akteure rangieren relativ weit vorne, während der Bundestag und die jeweiligen Bundesregierungen hinten liegen
- 71 Prozent der Befragten sehen eine eher negative Entwicklung der Demokratie in Deutschland
- 31 Prozent der Teilnehmer stimmten der Aussage zu: Was Deutschland jetzt braucht, ist eine einzige starke Partei, die den Willen des Volkes insgesamt verkörpert
- Die Studie wird seit 2023 jährlich erstellt und von der Ostbeauftragten gefördert
- Der 'Deutschland-Monitor' wird seit 2023 jährlich erstellt und von Wissenschaftlern des Zentrums für Sozialforschung in Halle, des Leibniz-Instituts für Sozialwissenschaften in Mannheim und einer Universität Jena gefördert
- Die Studie wurde im September 2025 veröffentlicht und ist das 35. Mal, dass der 'Deutschland-Monitor' jährlich erstellt wird